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Hausaufgabe über die Funktionsweise des Hirnes, mit berücksichtung der Aufgabe einzelner Hirnabschnitte. Aus dem Biologie Leistungskurs der Stufe 13.

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Hirnfunktionen



Broca- und Wernicke-Sprachzentrum:

Im Brocazentrum werden gespeicherte Muster für Wortartikulationenabgerufen und an motorische Felder weitergeleitet, die Befehle an die Gesichtsmuskulatur senden, um die Worte artikulieren zu können.
Das Wernickezentrum ist verantwortlich für die Wortfindung zur Benennung eines Gegenstandes. Im Wernickezentrum werden die visuellen Eindrücke mit gespeicherten verglichen. Nach der Wortfindung folgt eine Weiterleitung an das Brocaareal.

Unterschiede der Hemisphären:

Die beiden Hemisphären des Gehirns sind spiegelbildlich aufgebaut und sind jeweils für die Seite des Körpers verantwortlich, in der sie nicht liegen. Sie arbeiten also seitenverkehrt. Die Informationsverarbeitung geschieht in den Hirnteilen jedoch auf unterschiedliche Art.
Rechts: Nichtverbale Erfassung von und Verarbeitung von Informationen; ganzheitliche Erfassung der Umwelt; räumlich visuelle Wahrnehmung eher intuitive Wahrnehmung
Links: analytische Fähigkeiten; komplexe Informationen werden zerlegt und untersucht; Ergebnisse werden sprachlich erfasst.

Dennoch findet über den Balken ein Informationsaustausch zwischen den Hemisphären statt.

Erkennen und Benennen eines Gegenstandes:

a)visuelle Information wird über Sehnerv an die primäre Sehrinde weitergeleitet
b)Gestalt wird rekonstruiert; Weiterleitung von Informationen zu übergeordnetem Sehrindenbereich und von dort zu Assoziationsfeldern
c)Vergleich der aufgenommenen Informationen mit gespeicherten
d)Wortbenennung im Wernicke-Areal
e)Weiterleiten des akustischen Wortbildes an Brocazentrum
f)Abrufen des Musters für Wortartikulation
g)Handlungsentwurf an motorisches Feld
h)Aktivierung der Muskeln zur Bildung der Sprachlaute

Steuerung von Bewegungen:

a)Nervenzellen in der motorischen Rinde geben über Pyramidenzellen Befehle an das Rückenmark weiter
b)Verbindung des motorischen Feldes mit Assoziationsfeld
c)Informationsverarbeitung der Sinne in den Assoziationsfeldern
d)Dort werden auch Handlungen geplant und Bewegungsvorgänge entwickelt
e)Endgültige Befehle gehen an das motorische Rindenfeld und von dort über Pyramidenbahnen zu den Muskeln
f)Bildung von Fortsätzen von den Pyramidenbahnen ins Stammhirn, von dort laufen viele Nervenzellen zum Kleinhirn
g)Dauerhafte Veränderung der Synapsen führt zur "Standardisierung" von Bewegungsabläufen

Schmerz:

a)Rezeptoren in den Spinalganglie im Rückenmark registrieren Schmerz
b)Umschaltung auf motorische Neuronen
c)Anziehen des schmerzenden Gliedes
d)Neuronen im vegetativen Nervensystem setzen Alarmreaktion wie die Erhöhung der Herztätigkeit in Gang.
e)Stärkere Durchblutung des Muskels

keine Mitwirkung des Gehirns

f)Erregungen werden über schnelle markhaltige Fasern ans Gehirn weitergeleitet, der stechende Schmerz entsteht durch schnelle Nervenbahnen, der pochende Schmerz durch langsamere Fasern.
g)Zwei Erregungsleitungen in den Thalamus: eine Bahn an die senorischen Felder des Thalamus, die andere an einen Bereich, der mit dem limbischen System verbunden ist. Die sensorischen Rindenfelder ermöglichen eine Lokalisierung des Schmerzes, der andere Bereich ist für eine Verbindung von Schmerz mit Emotionen zuständig.

Endorphine können die Schmerzwahrnehmung durch Verbindung von Schmerz leitenden Neuronen hemmen.



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